Frequently Asked Questions

Der Halbjahresbeitrag beträgt 66 Euro. Das sind umgerechnet 11 Euro pro Monat und du wirst sehen: Das ist es allemal wert.
Im NordWestZentrum, erreichbar u. a. mit der U1 und diversen Buslinien. Der Saalbau-Komplex befindet sich im nicht mehr überdachten Teil, schräg gegenüber von der Post (Walter-Möller-Platz). Fast immer sind wir im Raum 6 oder 7 zu finden (EG). 19:00 Uhr beginnen wir. Wir legen großen Wert auf Pünktlichkeit. Doch niemand muss böse Blicke aushalten, wenn er oder sie aufgehalten wurde und später kommt. Im Sommer kann es ausnahmsweise sein, dass wir uns woanders treffen. Schau einfach immer unter Meetings nach.
Du musst nicht, aber Du kannst. Schreibe uns doch einfach eine Mail. Insgesamt kannst Du drei Mal als Gast anwesend sein. Danach solltest Du Dich entscheiden, ob du einer von uns werden willst.
Die beste Übung ist und bleibt die Praxis. Theoriebausteine gibt es nur in Ausnahmefällen. So werden zuweilen Workshops veranstaltet, z. B. zum Thema Stegreifreden oder Bewertungen. Oder ein erfahrener Toastmaster erklärt, wie man eine Rede schlüssig aufbauen kann. Doch entscheidend bei Toastmasters ist das Tun – vorne stehen, etwas erzählen, moderieren, bewerten, und natürlich zuhören.
Es sind Männer und Frauen jeglichen Alters. Vom Studenten bis zum Rentner. Von der Sekretärin bis zum Firmengründer. Männer im Anzug oder in Shorts, Frauen im Kostüm oder in Jeans. Sie eint die Lust an den Reden anderer und natürlich, selbst zum Zuge zu kommen, von sich zu erzählen und von der Welt da draußen. Ansonsten ist jeder von uns anders. Wie überall.
Ja, wir sind ein deutschsprachiger Club.
Nein. Du bestimmst, worüber du sprichst. Lediglich das Redeziel ist vorgegeben. Das wiederum ist auslegbar. Die Möglichkeiten, sich zu entfalten, sind immens. Man muss die Handbücher nicht zu eng auslegen.
Wenn Du Mitglied wirst, bekommst du das deutschsprachige CC-Handbuch. CC steht für „Competent Communicator“. Dort sind die ersten zehn Redeprojekte ausführlich beschrieben. Du wirst sehen: Es ist alles ganz einfach. Du musst das Handbuch auch nicht auswendig lernen, streng genommen noch nicht einmal akribisch durcharbeiten. Die Lektüre empfehlen wir dennoch.
Natürlich. Allerdings solltest Du Dich schon heute einigermaßen sicher auf Deutsch verständigen können. Sinniere jetzt aber nicht zu lange darüber nach, wie gut Dein Deutsch ist. Komm zu uns. Dann wirst Du ja sehen, ob das alles für Dich passt.
Prinzipiell alles ist denkbar. Es sollte nur weitgehend zum Redeziel des jeweiligen Projektes passen. Es wurde schon mit Requisiten gearbeitet, gesungen, Dialoge simuliert, über Schwarmverhalten und den Frankfurter Grüngürtel referiert, Folien eingesetzt, im Dunkeln gelesen, die Geburt des ersten Kindes erinnert, die Heilkraft des Honigs erklärt, die Erzählung eines furchtbaren Unfalls memoriert. Zuweilen sind es persönliche Geschichten, jemand glossiert Alltagsphänomene, die andere spricht über einen Betrüger, der sich als Stanley Kubrick ausgab…
Ja, muss sein. Findest Du nur am Anfang merkwürdig. Dann geht es Dir in Fleisch und Blut über. Es geht um Anerkennung für jeden einzelnen, der etwas beiträgt. Vermutlich denkst Du jetzt, dass das jetzt ein wenig albern und „amerikanisch“ ist. Warte nur ab. Bei Deinem dritten Besuch wirst Du gar nicht mehr daran denken.
Weil das jeden Rahmen sprengen würde und Du bei einem derart gemischten Publikum auch nicht die nötige Aufmerksamkeit hättest – zumindest nicht für so lange Zeit. Wenn Du aber zehn Minuten die Spannung halten kannst, dann packst Du das auch im Großformat. Abgesehen mal davon, gibt es Zeitvorgaben zu den einzelnen Redeprojekten, festgelegt von Toastmasters International. Daran halten wir uns.
Nein, definitiv nicht. Für politische Agitation ist kein Raum, was nicht bedeutet, dass politisch grundierte Themen nicht auch zu einer Rede reifen können. Auch spielt Religion bei uns keine Rolle. Wir haben keine Heilsbotschaft, und unter uns sind und waren Christen, Juden, Muslime und Konfessionslose. Wo Du her kommst, welche Religion Du praktizierst, welche Partei Du wählst: Uns ist das einerlei. Du kannst das auch für Dich behalten. Wichtig ist nur, dass Du gegenüber anderen respektvoll und wohl wollend auftrittst.
Durch einen siebenköpfigen Vorstand, der jährlich von der Mitgliederversammlung neu gewählt wird.
Im zweiten Teil des Abends übernimmt ein so genannter Stegreifredenmeister die Moderation. Sie oder er stellen Fragen, die keiner vorher weiß – zu bestimmten Sachverhalten, die sie sich ausgedacht haben. Dann wird ein Mitglied aufgerufen und muss in ein bis zwei Minuten diese Frage beantworten. Es handelt sich nicht um Wissensfragen. Vielmehr versuchen die Stegreifredner, eine unterhaltsame Antwort zu finden auf Dinge, die womöglich gar nicht gefragt worden sind. Auch Gäste können aufgerufen werden. Diese genießen das Privileg, ablehnen zu dürfen.
Weil jeder ein subjektives Feedback verdient hat. Du sollst doch wissen, wie Dein Beitrag gewirkt hat – zumindest auf eine bestimmte Person (die Dich bewertet). Nur so kannst Du Dich verbessern. Abgesehen mal davon, dass auch eine Bewertung den Charakter einer Rede haben kann. Nicht nur der Bewertete lernt dadurch, auch der oder die Bewerterin. Und bedenke immer: Unsere Bewertungen sind immer motivierend, sollen Dir ein gutes Gefühl geben.